
Hiermit möchte ich meiner Tochter Martina danken, dass sie diese schöne Homepage
für ihre Nichte und meine Enkeltochter Jennifer erstellt hat.
So kann ich meinen Schmerz und meine Gedanken aufschreiben und mitteilen, wie sehr
mir Jennifer fehlt.
Die erste Zeit nach dem Unfall war es so schlimm, dass ich gar nicht wusste,
wie ich weiterleben soll. Zum Glück haben Martinas Familie und Sandra mit Familie
so gut beigestanden. Ohne sie hätte ich die erste Zeit nicht ausgehalten..
Liebe Martina, danke auch dafür, dass Du und Deine Familie Euch so lieb um Jennifer
gekümmert habt, als ich die 3 Wochen im Mai 2002 im Urlaub war und Jenny ja in
die Schule musste. So konnte ich beruhigt in den Urlaub fahren, denn sie war gut
aufgehoben.(Ein Kind mit 14 Jahren kann man nicht alleine lassen.
Nach Jennifers Beerdigung war es eine gute Idee, dass Ihr mich die 7 Wochen zu meiner
Schwester nach Schleswig-Holstein gefahren habt. Dies hat meiner Gesundheit etwas geholfen.
Der Schmerz wird sowieso immer bleiben..
Meinen Enkelkindern Sindy und Nicole möchte ich auch danken, denn seit Jennifer
bei mir wohnte, waren auch sie immer für Jenny da. Alle drei kennen sich ja
auch schon von Kindesbeinen an und haben oft die Ferien miteinander verbracht.
Ihr wart gute Freundinnen für Jennifer.
Besonders Nicole, da Nicole nur 5 Jahre älter als Jenny ist.
Beide waren oft zusammen mit Freundinnen im Ort und hatten viel Spaß miteinander.
Jenny - die erste Zeit nach Deinem Unfall war so schlimm, dass ich gar nicht
wusste, wie ich OHNE DICH weiterleben soll!!
Weißt Du noch, an dem Tag, der Dich mir entreißen sollte, haben wir uns noch>
so schön unterhalten.. Ich habe Dir scherzhaft gesagt, wie gut Du es doch bei>
mir hast, da Du ja fast nichts bei mir zu Hause machen brauchst.
Ich bin zufrieden, wenn Du Deine Schulsachen ordentlich machst und in der Schule
fleißig lernst.
An diesem Nachmittag bin ich nochmal in Dein Zimmer gekommen. Der Musikkanal lief
im Fernseher und Du bist dabei eingeschlafen. Ganz leise ging ich zu Dir und habe
Dich angeschaut. Du sahst so friedlich und hübsch aus - ich musste Dir einfach über
Deine Wangen streicheln..
Jenny, ich habe Dich schon als kleines Kind geliebt. Als Du in die Schule kamst,
warst Du ja fast jedes Wochenende bei mir, und immer die ganzen Ferienzeiten.
Du wohntest ja bis 1997 nur 12 km von mir entfernt..
Im Juni 2001 bliebst Du ja dann ganz bei mir, Deine Mutter wollte Dich nicht mehr haben,
weil es "Schwierigkeiten" gab. Aber wenn man ein Kind liebt, dann verzeiht man ihm alles!!!
Du wolltest bei mir leben, die Schule beenden und dann eine Lehre anfangen.
Ich wollte immer für Dich da sein und Dich unterstützen - und nun lebst Du nicht mehr!!!???
ICH DENKE JEDEN TAG AN DICH!
Abends, wenn ich im Bett liege, bete ich für Dich und bin in Gedanken immer bei Dir.. Wie schön wäre es, wenn Du noch bei mir sein könntest, Du warst immer so lebenslustig und so ein liebes Mädchen. Du hattest doch Dein ganzes Leben noch vor Dir! Ich werde es nie begreifen - und verstehen kann ich es sowieso nicht!
DU FEHLST MIR SO UNENDLICH!
Hier schreibe ich nochmal den letzten Gruß auf,
den ich Dir auf den Abschieds-Blumenkranz
schreiben ließ:

Liebe Jennifer,
Ich vermisse Dich unendlich,
in meinem Herzen und Gedanken
wirst Du immer weiter leben.
Ich werde Dich nie vergessen,
solange ich lebe.
Denn dafür hatte ich Dich zu lieb..
Deine Oma Helga